Fiona Hernuss - Fine Artist - bildende Künstlerin

current paintings selection 2016/17  -  aktuelle Werke Auswahl 2016/17:


„Meer in Aufruhr II - Troubled Water“ - 40 x 40 cm  

Öl auf Aluminium - 2017 - von Fiona Hernuss

 

Der Hintergedanke zu diesen beiden Bildern war der an ein sehr aufgebrachtes, ja fast zorniges Gewässer - ich habe das Meer gewählt, denn alles Wasser dieser Erde landet zwischendurch ja auch einmal im Meer. Und alles Wasser das nun im Meer landet, berichtet im Muttermeer dann den anderen Gewässern von seinen Erfahrungen mit den Menschen - von Flußaufwärts bis Flußabwärts – von den Gletschern hin zur Arktis bis zur Antarktis – kaum ein Wasser dürfte etwas Positives zu erzählen haben. Die Frustration baut sich auf und das Wasser in seiner geeinten Gesamtheit wird besorgt und wütend, tosend, bäumt sich auf, beginnt sich zu wehren in dem es sich empor hebt – es nimmt kurzfristig verschiedene Gestalten und Erscheinungsformen an (Hai, Werwolf, Lamm, Pferd, Mond, etc.) - fast macht es den Anschein als würde es schreien.

Es war mir wichtig, nicht nur „Troubled Water“ darzustellen, sondern „VERY Troubled Water“.

 

(Dieses Bild wird vom 30 Mai - 3 Juni 2017 im Wasserturm in Wien, Favoriten, im Rahmen einer von der Berufsvereinigung der bildenden Künstler ausgeschriebenen Gruppenausstellung öffentlich gezeigt.)

 

 


 

„Liebesbrief an einen König“ - Öl auf Holz und Legosteine - 54 x 40 x 10 cm - 2017 - von Fiona Hernuss

 

Kaum ein anderes Thema löst so viel Innigkeit und Empathie aus wie das um „Mutter und Kind“. Dieses einfühlsame kleine Ölgemälde soll die eigentliche „Pole-Position“ des Kindes in einer „über alles stehenden“ Philosophie von Liebe und Zuwendung beschreiben. Ein kurzer Blick schon auf Mutter Natur zeigt ganz eindeutig, daß wenn alle Instinkte intakt sind, eine Mutter immer und ohne zu zögern ihr eigenes Leben opfern würde um das ihres Kindes zu retten. Das gilt für fast alle Tierarten, besonders für Säugetiere.

 

In dieser Ikonen-inspirierten Komposition findet eine regelrechte Verschmelzung der Mutter mit ihrem Kind statt – in spiritueller und physischer Weise. Mutter und Kind verwandeln sich in diesem Bild in ein autarkes Wesen und das auf verschiedensten Ebenen. Das wird durch den sich zwischen den beiden stetig erweiternden Heiligenschein unterstrichen, den sich beide teilen.

 

Das Kind, das tief in den schützenden und stützenden Armen der Mutter lehnt, sieht den Betrachter ganz gerade und direkt an, ist völlig ruhig, besonnen, selbstsicher und demonstriert Unverwundbarkeit. Die Mutter symbolisiert den wahren Thron von dem aus das Kind über seine eigene Zukunft walten wird. Das Kind verdankt den Großteil seiner außergewöhnlichen mentalen Kraft der stetigen Liebe und Zuwendung seiner Mutter. Dargestellt wird eine optimale Ausgangssituation für den heranwachsenden Menschen. Sie kann, innerhalb der vielen Schichten, die die Liebe an sich umfasst, auch ganz eindeutig als heilig bezeichnet werden.

Dieses Gemälde ist mein Liebesbrief an das Geschenk der Mutterschaft und beschreibt meine tiefe Wertschätzung und Dankbarkeit dafür, daß ich selbst dieses große Glück habe gesegnet zu sein mit dieser göttliche Liebe zu meinem Kind. 

 

Die  Legosteine, die den Rahmen bilden, sind ein sehr wichtiger Aspekt in diesem Werk, das eine Form der Verneigung vor allen Kindern dieser Welt darstellt. Seit vielen Generationen schon fungiert LEGO wie ein Superkleber der uns mit der Magie der Kinderseele fest verbindet. Auch nur einen einzigen LEGO Stein in die Hand zu nehmen schickt Millionen von Müttern und Vätern auf eine Zeitreise, die sie behutsam zurückbringt zu ihrem Kind, am Boden sitzend und gemeinsam spielend – gemeinsam als eine Einheit. Die üppig und spielerisch geschüttet wirkenden LEGOsteine vereinen die Göttlichkeit dieser Liebe mit dem geerdeten Dasein im Jetzt. 

 

(Dieses Werk wird vom 6 -20 April 2017 in Rom, IT, in der Galleria La Pigna (Catholic Union of Italian Artists) im Rahmen einer Gruppenausstellung mit dem Thema „Mother and Child“ausgestellt.)

 

 

„Love letter to a king“ - Oil on wood and Lego stones - 54 x 40 x 10 cm - 2017 - by Fiona Hernuss

 

There is hardly a more passion and empathy inducing subject than that of „Mother and child“.

This perceptive little oil painting attempts to show the actual „pole-position“ of the child in an „above all and everything else“ philosophy of love and care. Just a quick glance at nature herself and all other animals will clearly demonstrate to us that when instincts are intact, then a mother will always give her life to save that of her child. This goes for nearly all species, especially for mammals.

 

In this icon inspired composition, the mother merges with the child and through her love and compassionate care almost melts into it in spiritual and physical fusion. Mother and child turn into one being on many levels – this is underlined by the over dimensional and constantly expanding yellow halo that is shared between them.

 

The child in this painting is looking calmy and directly at the viewer, showing self assuredness, emotional strength and invulnerability as it is reclining in its’ mothers supporting arms. The mother symbolizes the throne from which the child will rule its’ own life. The child has received ist’ extraordinary mental strength do to the care and love of the mother. This is an ideal situation and one that surely can be called holy within the manifold contexts of love that exist.

This painting is my love-letter to motherhood - an appreciation of the blessing of being allowed to experience such divine love - despite of the sacrifices and hardships that may come with it.

 

The Lego is an important aspect for me in this work because I am honoring all the children and across generations Lego has been like a superglue in terms of connecting to the magical mind of children, playing with them- a way to underline the experience of motherhood for me is really picking up a Lego stone- i and millions of other moms and dads share this experience in their memories - sitting on the floor with the child and playing together- as one. The Lego makes the connection from holy to earthly contemporary for me. 

 

 (This painting will be exhibited from 6 -20 April 2017 in Rome, IT, at Galleria La Pigna (Catholic Union of Italian Artists) )

 


 

"COMING TO TERMS WITH PIGS IN STRING TANGAS" - over 200 pigs - oil on linen - by Fiona Hernuss

 

 

 

„Coming to terms with pigs in string tangas.“ - over 200 pigs - 29 x 35cm each - oil on linen by Fiona Hernuss

 

I began this series of literally hundreds of unique pig paintings in 2010 and am about to finish it only now - 7 years later. This project was intended as an exploration of color and form into the concept of understanding art – or at least understanding art better. After having failed this mission with waiving flags, because I was not able to come to one single conclusion about art, I have decided that the only possible title for this series that will work for me is the following: „Coming to terms with pigs in string tangas.“...but I guess this does say a little bit about my observations on art after all ;-)

So after many relentless attempts to untangle art and what it could mean within the context of realizing that I know nothing at all about its present or future, I have only one advice that I can give you: Just have fun and enjoy the art-ride!


"FUCK OFF" series - mixed media/oil on aluminium by Fiona Hernuss

skull, totenkopf fuckoff fuck off schädel pirat
„FUCK OFF“ - Mischtechnik/Öl auf Aluminium – 100 cm x 80 cm – 2017 – Fiona Hernuss
skull, totenkopf fuckoff fuck off schädel pirat pink
„FUCK OFF in pink“ - Mischtechnik/Öl auf Aluminium – 100 cm x 80 cm – 2017 – Fiona Hernuss

 

„FUCK OFF“

Mischtechnik/Ölmalerei auf Aluminium – 100 cm x 80 cm – 2017 – Fiona Hernuss

Der Totenkopf - einerseits das Symbol schlecht hin für Vergänglichkeit und andererseits aber eines für wahre Beständigkeit – denn er ist die vereinende Konstante zwischen uns allen – der Tod - das verbindet. Den Tod zu akzeptieren – den Totenkopf als sein Symbol – ihn mit Humor zu sehen –  gemeinsam mit ihm auf die Ungereimtheiten des Lebens ein beherztes „FUCK OFF!“ zu kontern – das gibt Kraft und Überlegenheit – das nimmt die Angst – und das ist es doch, wonach sich die Menschheit sehnt – nach einem angstfreien Leben.

 

„FUCK OFF“ ist ein Schutzschild gegen das Unerwünschte – ist eine klare Ansage – zeigt Mut und Persönlichkeit auf elegante aber sehr direkte Art - „FUCK OFF“ ist zeitlos und dabei aktueller denn je.

 

 

Erhältlich in verschiedenen Farben und Größen - mehr Info unter: fh@hernuss.com

 

 


"LOVE WITH NO LIMIT" series - mixed media/oil on aluminium by Fiona Hernuss

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„Love with no limit - Venus“ – Mischtechnik /Öl auf Aluminium – 100 x 80 cm – 2017 – by Fiona Hernuss

 

„Love with no limit - Venus“

Mischtechnik /Öl auf Aluminium – 100 x 80 cm – 2017 - by Fiona Hernuss

Dieser Frauentorso ist eine Verneigung gegenüber Toleranz und Tiefgründigkeit. Der Torso steht sowohl für gleichgeschlechtliche Liebe als auch für die Liebe und Hingabe zur Kunst. Dargestellt ist in Nahaufnahme die Venus von Milo - diese Venus ist mit einer scheinbar innigen Liebe zu Detail und innerer Wahrheit geformt worden. Passion und Grenzenlosigkeit sind das, was den Menschen bewegt – zu neuen Ufern, zu Errungenschaften und Fortschritt. Zu Tiefe innerhalb der Beziehung zu sich selbst, wie auch der zu anderen und der Welt in ihrer Ganzheit.

 

Zu diesem Torso gibt es ein männliches Gegenstück (siehe unten)

 

(Erhältlich in verschiedenen Größen - mehr Info unter: fh@hernuss.com )

 

 

David, Torso, männertorso, schwulenthema, kunst, homosexualität in der kunst, homosexuality in art,
„Love with no limit - David“ – Mischtechnik /Öl auf Aluminium – 100 x 80 cm – 2017 – by Fiona Hernuss

 

"Love with no limit - David"

Mischtechnik /Öl auf Aluminium – 100 x 80 cm – 2017 – by Fiona Hernuss

 Dieser Männertorso ist eine Verneigung gegenüber Toleranz und Tiefgründigkeit. Der Torso steht sowohl für gleichgeschlechtliche Liebe als auch für die Liebe und Hingabe zur Kunst. Dargestellt ist in Nahaufnahme der David von Michelangelo- dieser David ist mit einer scheinbar innigen Liebe zu Detail und innerer Wahrheit geformt worden. Passion und Grenzenlosigkeit sind das, was den Menschen bewegt – zu neuen Ufern, zu Errungenschaften und Fortschritt. Zu Tiefe innerhalb der Beziehung zu sich selbst, wie auch der zu anderen und der Welt in ihrer Ganzheit.

 

Zu diesem Torso gibt es ein weibliches Gegenstück (siehe oben).

  

(Erhältlich in verschiedenen Größen - mehr Info unter: fh@hernuss.com )

 

 


„Blauer Hirsch -  In der Ruhe liegt die Kraft" - Mischtechnik/Öl auf Aluminium – 100 cm x 100 cm – 2017 – by Fiona Hernuss

Hirsch, Jagd, Wald, Jäger, hunting, stag, blau, orange, feuer, forest, fire
„Blauer Hirsch - In der Ruhe liegt die Kraft" - Mischtechnik/Öl auf Aluminium – 100 cm x 100 cm – 2017 – Fiona Hernuss

 

„Blauer Hirsch -  In der Ruhe liegt die Kraft"

Mischtechnik/Öl auf Aluminium – 100 cm x 100 cm – 2017 – by Fiona Hernuss

Mit dem Moment der Geburt beginnt ein kleines Feuer zu brennen – erst kontrolliert – durch die Eltern, die Familie, diejenigen, die sich um einen kümmern – je älter man wird, je mehr man versteht vom Leben, je mehr man erlebt, desto mehr lodert dieses Feuer. In diesem Werk ist der Hirsch in Blau gehalten – er ist besonnen und steht über den Dingen – hinter ihm lodert das Leben – nicht unbedingt in negativer Weise – auch Positives kann einen überwältigen, wenn man keinen kühlen Kopf bewahrt. Die Moral: In der Ruhe liegt die Kraft.

 

(Erhältlich in verschiedenen Farben und Größen - mehr Info unter: fh@hernuss.com )

 


 

„Reh im Schlossgarten"

Mischtechnik/Öl auf Aluminium – 80 cm x 80 cm – 2017 – by Fiona Hernuss

 Ein silberner Rehbock steht mitten im Schlosspark und sieht dem Betrachter direkt ins Gesicht. Der Bock wirkt furchtlos aber fluchtbereit, dabei stolz und kühn.

Begegnungen dieser Art sind wie ein magisches Geschenk - sie erinnern einen an das Wunder des Lebens. Durch dieses Reh sieht uns Mutter Natur tief in die Seele, berührt uns - macht, dass wir inne halten - und dankbar sind - dankbar zu leben.

 

(Erhältlich in verschiedenen Farben und Größen - mehr Info unter: fh@hernuss.com )

 


„EMU - series" - Mischtechnik/Öl auf Aluminium  by Fiona Hernuss

emu
„EMU grau" Mischtechnik/Öl auf Aluminium – 100 cm x 100 cm – 2017 – by Fiona Hernuss
emu
„EMU rot" Mischtechnik/Öl auf Aluminium – 100 cm x 100 cm – 2017 – by Fiona Hernuss
emu
„EMU gelb" Mischtechnik/Öl auf Aluminium – 100 cm x 100 cm – 2017 – by Fiona Hernuss

 

 

„EMU"

Mischtechnik/Öl auf Aluminium – 100 cm x 100 cm – 2017 – by Fiona Hernuss

 

Die Entstehung des Universums - des Lebens an sich – ein Vorgang, für den es unzählige Erklärungen mit verschiedensten Ansätzen gibt. Erklärungen allerdings, die nicht wirklich satt machen, die den Hunger nach Erleuchtung nicht stillen. Antworten auf Entstehungsfragen die von quantenphysischer Un(er)fassbarkeit bis hin zu mitleidserregend unschuldiger Naivität religiösen Ursprungs reichen. Eine ganz spezielle Entstehungstheorie aber passt in keine dieser beiden Extreme: Die Theorie vom Emu. Die ist so unerwartet skurril, dass man sie fasziniert mit einem Schmunzeln als plausible Möglichkeit geradezu hinzunehmen hat. Es ist eine alte Legende, aus der Traumzeit der Aborigines stammend. In dieser waren ein Kranich und ein Emu in einen heftigen Streit verfallen. Im Zuge des Gefechts war ein Emuei hoch in die Luft geworfen worden. Dieses Ei zerbarst in tausende kleine Eierscherben und zusammen mit dem sonnengelben Dottersack darin, verwandelte sich dieses Ei spontan in die Sonne - in unsere lebensspendende Sonne. So nimmt diese Geschichte vom Emu doch mit Leichtigkeit neben Urknall, Adam vs. Eva und Co. seinen Platz in der Reihe der Erklärungen zum möglichen Ursprung des Lebens ein.

 

(Erhältlich in verschiedenen Farben und Größen - mehr Info unter: fh@hernuss.com )

 


 

„Rote Kuh auf Rot“

Mischtechnik/Öl auf Aluminium – 100 cm x 100 cm – 2017 – Fiona Hernuss

 

Die Kuh ist ein Symbol für das Leben – Kaum ein Säugetier kann gefährlicher werden als eine Mutterkuh, die ihr Kalb verteidigt – gleichzeitig vermittelt die Kuh als Sympathieträger Geborgenheit, Sicherheit und Geduld - das Rind ernährt im Grunde die ganze Menschheit – selbstverständlich nicht ohne Nebenwirkungen – aber jedenfalls ist der Kuh Anteil an der Entwicklung der menschlichen Zivilisation ein oft unterschätzter, aber tatsächlich enorm großer. Dieses an sich geduldig gutmütige Tier hat es jedenfalls in sich.

 

(Erhältlich in verschiedenen Farben und Größen - mehr Info unter: fh@hernuss.com )

 


"Who Speaks The Truth Needs A Fast Horse." Eclipse, fastest race horse of all times.By Fiona Hernuss, 2016, oil on Linen, 103cm x 148cm

Eclipse racehorse rennpferd thouroughbred Wahrheit - Wer die Wahrheit spricht brauch ein schnelles Pferd
"Who Speaks The Truth Needs A Fast Horse" (Eclipse first and the rest nowhere) - ca 103 cm x 148cm oil on linen © Fiona Hernuss
"Who Speaks The Truth Needs A Fast Horse. - Eclipse, fastest race horse of all times. By Fiona Hernuss, 2016, oil on Linen, 103cm x 148cm with painting of the original Eclipse by Sartorius John Nost (1771)
"Who Speaks The Truth Needs A Fast Horse. - Eclipse, fastest race horse of all times. By Fiona Hernuss, 2016, oil on Linen, 103cm x 148cm with painting of the original Eclipse by Sartorius John Nost (1771)

 

"Who Speaks The Truth Needs A Fast Horse. - Eclipse, fastest race horse of all times.

By Fiona Hernuss, 2016, oil on Linen, ca. 140cm x 120cm

 

Das Zitat: „Wer die Wahrheit spricht braucht ein schnelles Pferd“ ist der Titel des Gemäldes. Ich als Wahrheitsfanatiker habe mir gedacht, ich male eben demjenigen der sie spricht, das schnellste Pferd der Welt- meine Recherchen haben ergeben, dass es (statistisch, wie auch immer das errechnet wurde) das Pferd Eclipse ist, ein Rennpferd aus dem Englischen 18 Jahrhundert- Ein Gemälde aus der damaligen Zeit gemalt von einem gewissen Sartorius John Nost, stellt diesen Eclipse noch in typischer altmodischer Galoppmanier dar – eher wie ein ungelenkes Schaukelpferd. Die moderne Fotografie erst hat aufgezeigt wie die Fussfolge in den Pferdegangarten tatsächlich abläuft. Ich habe genau dieses Pferd Eclipse so gemalt, wie ich ihn mir heute vorstellen könnte- mit den selben Abzeichen und Eigentümlichkeiten des echten Eclipse von damals -nur eben in anatomisch korrekter Weise. In kollegialer Verneigung zu Sartorius John Nost habe ich meinen Eclipse in „seinen“ Gemäldehintergrund gemalt.

 Mein heutiger Eclipse zeigt das Pferd eher in einer Art von erweitertem Galoppsprung – er soll Geschwindigkeit darstellen um sich vor denen zu retten, die Groll gegen die ausgesprochene Wahrheit hegen- interessanter Weise ist dieses Thema gerade in den letzten Monaten medial so „heiß“ wie wohl noch nie vertreten. Auf dem ganzen Planeten jagd die Menschheit die Menschheit selbst, weil dem jagenden Teil der Menschheit die Wahrheit nicht ins Konzept passt.

 

 

"Who speaks the truth needs a fast horse" - my interpretation of this reality and ancient proverb using the possibly fastest race horse in history until now- Eclipse (1764-1789) British Thoroughbred racehorse bread by the Duke of Cumberland, as the symbolic figure. Eclipse's bloodline is said to still be found in 95% of all race horses today.  I was inspired by a specific painting of Eclipse by Sartorius John Nost (1771) - (bottom right image of this workflow.) Back in the old days the galop of a horse was depicted showing all four legs spread apart- this was before the gaits of horses were fully understood and analyzed with the help of the invention of photography and film. I try to show an anatomically possible position of the horse legs in reference to that time, while honoring the actual characteristics of the real Eclipse (whose sire was Marske and damsire was Regulus) - his white markings and unusually wide apart set of hind legs at the galop. This painting shows how I envision a modern-day version of Eclipse in a sort of grand leap - depicting exactly that leap of faith taken by those who speak the truth. ✌️

 


"Lady Godiva riding to Brussels" or "Lady Godiva reitet nach Brüssel um sich dort (vergeblich) über Gott und die Welt zu beschweren" - 2016 - 200cm x 80cm- by Fiona Hernuss

"Lady Godiva riding to Brussels" or "Lady Godiva reitet nach Brüssel um sich dort (vergeblich) über Gott und die Welt zu beschweren" 2016, ca. 200cm x 80cm- by Fiona Hernuss - for story see below
"Lady Godiva riding to Brussels" or "Lady Godiva reitet nach Brüssel um sich dort (vergeblich) über Gott und die Welt zu beschweren" 2016, ca. 200cm x 80cm- by Fiona Hernuss - for story see below
Detail of: "Lady Godiva riding to Brussels" 2016, ca. 200cm x 80cm- by Fiona Hernuss
Detail of: "Lady Godiva riding to Brussels" 2016, ca. 200cm x 80cm- by Fiona Hernuss

"Lady Godiva riding to Brussels" or "Lady Godiva reitet nach Brüssel um sich dort (vergeblich) über Gott und die Welt zu beschweren" - 2016 - 200cm x 80cm- by Fiona Hernuss

 

 

 

Das Gemälde Lady Godiva reitet nach Brüssel um sich dort über Gott und die Welt zu informieren“ ist extrem sozialkritisch und bei weitem nicht nur die „Nakerte auf dem Pferd“. Das Thema ist sehr ernst aber sehr schön dargestellt. Die roten Discokugeln stellen ein Puff-artiges Atomium als Sitz des EU Parlaments dar. Lady Godiva steht für das ratlose Volk, das die Abläufe und zunehmend vermuteten Machenschaften innerhalb der EU nicht versteht. Das Volk braucht den Schutzschild des Parlaments, fühlt sich aber allein gelassen - fühlt sich nakt und verletzlich - auch wenn es nicht so wirkt - aber im Volk lodert eine nicht gestillte Sehnsucht nach Sicherheit.

 

A neat legend has it that back in the middle ages Lady Godiva once rode naked on her horse through town to show her empathy for the people who were heavily suffering under the harsh taxes claimed by her own husband. The husband was so impressed by his wife's naked-ride-sacrifice, that he waived all taxes, except those on horses.

I am now sending out a new Lady Godiva- this time she is riding naked to Brussels, to confront the European Parliament with today's flaring challenges. The new Lady Godiva finds though more of a sort of shady red - party - light - district - kind of parliament - symbolized by red disco balls as part of the Atomium building in Brussels. Lady Godiva is wearing only her Louboutins- they stand for the party she has just left herself. What is really going on behind these mirrors can not be seen - but perhaps imagined. It is time to act responsibly and wisely- from cucumber norming to issues of human rights. Time for us all to wake up and get real✌️

 


"Lost" or "The clueless art collector" 2016 - oil on linen - ca. 115cm x 140cm - "Verloren" bzw. "Der orientierungslose Sammler" by Fiona Hernuss

"Lost" or "The clueless art collector" 2016 - oil on linen - ca. 115cm x 140cm - "Verloren" bzw. "Der orientierungslose Sammler" by Fiona Hernuss
"Lost" or "The clueless art collector" 2016 - oil on linen - ca. 115cm x 140cm - "Verloren" bzw. "Der orientierungslose Sammler" by Fiona Hernuss

"Lost" or "The clueless art collector" 2016 - oil on linen - ca. 115cm x 140cm - "Verloren" bzw. "Der orientierungslose Sammler" by Fiona Hernuss

Das Gemälde „Aldi“ bzw „Der (ahnungslose) Kunstsammler“ illustriert die Problematik in der Kunst in das Richtige zu investieren. In welche Richtung man sich orientieren soll - in die altbewährte Museumsschiene, oder in das andere Extrem - Kunst aus dem Supermarkt – die wird gewiss noch kommen. Die Kunst ist nicht mehr nur elitär. 

Die Bronzefigur auf dem Skateboard ist tatsächlich der „L’homme qui marche I“ von Alberto Giacometti. Dieser war 2010 das teuerste je versteigerte Kunstwerk auf einer Kunst Auktion.

„L‘homme qui marche“ ist übrigens auch abgebildet auf der 100 Franken Note - Also eine sehr aussagekräftige Figur.

Auf diesem Gemälde kommt die Figur gerade aus dem Solomon R. Guggenheim Museum in New York (das ist das Gebäude im Hintergrund - ich habe es nur dezent angedeutet, denn es geht um den Sammler und seine Entscheidung.) und die Figur skated ganz lässig auf einem Skateboard - denn sie kann sich entspannen - sie hat es ja geschafft in den Zenith der Kunstwelt. Das Guggenheim Museum - es ist und symbolisiert hier in meiner Arbeit eines der wichtigsten Museen der Modernen Kunst und der Gegenwartskunst und steht für die höchste Instanz der Kunstwelt - wer es schafft hier auszustellen, der hat es wirklich geschafft. Der Zebrastreifen ist eben dieser Schutzweg den der „L‘homme qui marche“ hinauf fährt - der Schutzweg des Guggenheims - und „Aldi“ (Aldi symbolisiert für mich den Massenkonsum, den sich jeder leisten kann) ist noch nicht auf dem (oder einem solchen) Schutzweg aber knapp daneben wie ich meine - ein Blick in die Zukunft der Kunst - Kunst im Supermarkt - Kunst für alle. Da wo alle hingehen- ob reich oder nicht. 

Das Maultier tut sich schwer mit seinem Karren, noch dazu hat es keine Leinen (Zügel) es ist führungslos ahnungslos - es muß für sich selbst entscheiden wohin es sich wenden soll und wägt noch ab. Beratung bzw. Führung von aussen vertraut es nicht. Es steht nun alleine zwischen den beiden Extremen. Bisserl näher am Aldi – aber doch fasziniert vom Giacometti. Den Kunstmarkt zu durchschauen und zu verstehen, stellt abseits von den hochpreisigen aber „sicheren“ Kunst Investment-Autobahnen wie Giacometti, Picasso und Co., den interessierten Kunstinvestor vor nicht zu beantwortende Fragen und folgenschwere Entscheidungen.

 

 

The mule and cart represent the art collector looking for orientation in terms of what to collect. They are parked right infront of the Solomon Guggenheim museum in New York City. The Guggenheim stands for one of the gate keepers to the highest spheres of art- what gets exhibited there gets a first row seat in art history - like the established art that is directly on the zebra crossing: "L'homme qui marche" by Alberto Giacometti - this bronze figure is cruising on a skateboard- totally relaxed because it has already safely made it into the art history books.
The other extreme and possible future of art is represented by the ALDI discount-supermarket sign that is placed very close to the Zebra crossing- the ALDI sign stands for art being increasingly produced and marketed like massproducts are - ALDI stands for directly reaching out to the masses, attracting all groups of income and education to the same spot. ✌️

 


"Reality bites - Chickensoup" or "Hühnersuppe" oil on linen by Fiona Hernuss, 2016 - 92cm x 103cm

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"Reality bites - Chickensoup" or "Hühnersuppe" oil on linen by Fiona Hernuss, 2016 - 92cm x 103cm
workflow : "Reality bites - Chickensoup" or "Hühnersuppe" oil on linen by Fiona Hernuss, 2016 - 92cm x 103cm
workflow : "Reality bites - Chickensoup" or "Hühnersuppe" oil on linen by Fiona Hernuss, 2016 - 92cm x 103cm

 

"Reality bites - Chickensoup" or "Hühnersuppe" oil on linen by Fiona Hernuss, 2016 - 92cm x 103cm 

 

„Hühnersuppe“ soll wach rütteln. Soll den Betrachter daran erinnern, wo seine Nahrung her kommen sollte – direkt vom Bauern nämlich – und so sieht das idealerweise aus – das Fleisch vom Bauern. So gruselig dies auch anmutet – der Bauer schnappt sich das Wiesenhuhn aus der Schar – ohne viel Zeit zum Überlegen – schlachtet das Huhn fachmännisch und blitzschnell –  und aus - nur das ist fair und „naturgerecht“. Wenn wir nie daran denken, wie die Tiere, die wir konsumieren leben und geschlachtet werden, dann haben wir auch keinen Einfluss auf ihr Leben – dann setzen wir sie durch unsere Ignoranz einem Höllenleben aus und das ist ihrer nicht würdig.

 

This painting shows where chickensoup ideally begins - with a freerange chicken - x'ed under the hands of its own farmer - still a tough one but very important to think about this aspect of life once in a while- it heightens awareness and appreciation, something mankind urgently needs more of. ✌️


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"Chickenshit" bzw. "Feigling" - 121 x 133cm - oil on linen - by Fiona Hernuss - 2016

 

"CHICKENSHIT" or "Feigling" oil on linen by Fiona Hernuss, 2016 - 121cm x 133cm 


"Chickenhit" spielt mit dem Gedanken an die Verweichlichung der Gesellschaft- insbesondere der Wohlstandsgesellschaft. Die gezeigten Hühner sind ursprünglich in einem Souvenierladen in Disney Land Paris als weiche Gummihühner erworben worden. Ein fester Griff um den Leib und ein glibberiges Ei poppte unten heraus. Lockerte man den Griff, zog sich das Ei wieder zurück in das gelbe Gummihuhn hinein. Die Hühner waren gänzlich ziehbar, biegbar, ja sogar verknotbar - immer wieder sprangen sie mir ins Auge - und immer häufiger erinnerten sie mich an uns Menschen - wenn wir es bequem haben, dann hören wir auf kritisch tu sein - werden sogar zu Feiglingen. Wir verbiegen uns und sind dehnbar anpassungsfähig an Situationen, an die man sich oftmals eher nicht anpassen sollte. "Chickenshit" ist ein Englischer Begriff für "Feigling".

 

 


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Aeskulapnatter wechselt den Stab | 2016 | ca. 140 cm x 100 cm | oil on linen | © by Fiona Hernuss

„Äskulapnatter wechselt den Stab“ - Öl auf Leinen - 136 x 92 cm - von Fiona Hernuss - 2016

 

Das Gemälde „Äskulapnatter wechselt den Stab“ ist ein Plädoyer an die Schulmedizin mit mehr Menschlichkeit vorzugehen – und zwar mit echter Empathie und aufrichtigem Interesse an der Gesundung des Patienten selbst. Diese Empathie ließe womöglich auch alternativen Heilungsansätzen einen gewissen oder sogar größeren Spielraum. Die Natter bleibt fest um den Stab der klassischen Schulmedizin verschlungen, kriecht aber gleichzeitig interessiert an der Birke hinauf – als Symbol des Neuanfangs. Birken gelten als die ersten Bäume, die nach einem Waldbrand wieder zu wachsen beginnen. Die Äskulapnatter hält nun beide Heilungsansätze vereint. Die Einung von Schulmedizin und alternativen, überlieferten Heilmethoden wäre möglicherweise ein Ansatz dazu z.B das große aktuelle Problem der Antibiotikaresistenzen zu lösen. Wichtig ist es dabei den festen Platz der Schulmedizin zu sichern und den Patienten nicht den Gefahren einer willkürlichen und fahrlässigen Alternativbehandlung auszusetzen. Die moderne Schulmedizin ist die wohl größte Errungenschaft der Menschheit überhaupt und es hat vieler großer Opfer bedarf, daß sie sich so entwickelt hat wie sie heute da steht. Aber sie könnte ergänzt werden - so etwas wie allumfassender gemacht werden. Und die Alternativmedizin könnte durch die Schulmedizin sicherer gemacht werden. Aus einer Fusion der beiden könnte ein echtes Win-Win entstehen.


 

"7 Sins" or "Die 7 Wurzelsünden" oil on linen by Fiona Hernuss, 2015


"7 Sins" - Kaum zu glauben, daß ein so einfach gestricktes Tier wie das Huhn eine derartig ausdrucksstarke Durchschlagskraft in der Darstellung eines so klassischen Themas annehmen kann: Zorn, Wollust, Hochmut, Geiz, Völlerei, Trägheit des Herzens und Neid - die klassischen 7 Wurzelsünden. Sie sollen den "menschlichen" Betrachter dazu anregen, diese unliebsamen, menschlichen Eigenschaften in sich und in ihrem Umfeld aufzuspüren - einen Vergleich zu starten - zu erkennen, wo man möglicherweise verführt wäre eine oder mehrere dieser "Sünden" zu begehen - es mit Humor zu nehmen - und sich zu moderieren falls nötig. Diese Bilderserie lädt den Betrachter dazu ein ein ernstes Thema aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten - für sich selbst zu entdecken, was "Neid" alles bedeuten könnte - wo er im Leben auftaucht - ob man ihn gar nutzen kann als Motivation in abzulegen und doch alleine das zu erarbeiten, was man so gerne hätte. Oder die Gier - wann wird man gierig und was sind die Folgen der eigenen Gier? Der Zorn - er kann als Motivator eingesetzt werden - als Energieschub - aber er kann einen auch vernichten. Luxuria - Auf der einen Seite steht das reine Vergnügen - auf der anderen werden Herzen anderer gebrochen. Hochmut - Hochmut kommt vor dem Fall - trifft ganz oft zu, wenn man nicht acht gibt. 

Diese Serie von 7 Ölgemälden soll bereichernd den eigenen Horizont erweitern und dabei auf jeden Fall auch amüsieren.

 

 

for more information please contact: fh@hernuss.com