Äskulapnatter wechselt den Stab

Öl auf Leinen - 136 x 92 cm

Das Gemälde „Äskulapnatter wechselt den Stab“ ist ein Plädoyer an die Schulmedizin mit zusätzlicher Umsicht und vertiefender Einsicht vorzugehen – und zwar mit echter Empathie und aufrichtigem Interesse an der Gesundung des Patienten selbst. Diese Empathie ließe womöglich auch alternativen Heilungsansätzen einen gewissen oder sogar größeren Spielraum. Die Natter bleibt fest um den Stab der klassischen Schulmedizin verschlungen, kriecht aber gleichzeitig interessiert an der Birke hinauf – als Symbol des Neuanfangs. Birken gelten als die ersten Bäume, die nach einem Waldbrand wieder zu wachsen beginnen. Die Äskulapnatter hält nun beide Heilungsansätze vereint. Die Einung von Schulmedizin und alternativen, überlieferten Heilmethoden wäre möglicherweise ein Ansatz dazu z.B das große aktuelle Problem der Antibiotikaresistenzen zu lösen. Wichtig ist es dabei den festen Platz der Schulmedizin zu sichern und den Patienten nicht den Gefahren einer willkürlichen und fahrlässigen Alternativbehandlung auszusetzen. Die moderne Schulmedizin ist die wohl größte Errungschaft der Menschheit überhaupt und es hat vieler großer Opfer bedarft, daß sie sich so entwickelt hat wie sie heute da steht. Aber sie könnte ergänzt werden - so etwas wie allumfassender gemacht werden. Und die Alternativmedizin könnte durch die Schulmedizin sicherer gemacht werden. Aus einer Fusion der beiden könnte ein echtes Win-Win entstehen.

2016, ©Fiona Hernuss

Mehr Malbohnen entdecken

Hühnersuppe

Skating Giacometti

Hope

Wer die Wahrheit spricht braucht ein schnelles Pferd

Schlagwörter

Top